Nach der Begrüßung durch Marion Sulprizio und Dr. Moritz Anderten sowie Prof.in Dr.in Jana Strahler und Anja Kröger eröffnete Prof. Dr. Jens Kleinert den Tag mit einer wissenschaftlichen Einordnung des Themas. Er stellte zentrale Befunde zur Wechselwirkung zwischen Verletzungen und psychischer Gesundheit vor und ordnete diese theoretisch fundiert ein.
Im anschließenden Gespräch mit Olympia-Turnerin Elisabeth Seitz sprach diese über ihre Erfahrungen im Umgang mit Verletzungen im Spitzensport. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung sportpsychologische Begleitung im Rehabilitationsprozess und darüber hinaus haben kann.
Am Nachmittag beleuchteten Dr. med. Maxime und Dr. med. Christophe Lambert die Thematik aus medizinischer Perspektive und veranschaulichten anhand von Beispielen aus dem Judosport die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit im Leistungssport. Lothar Linz ergänzte das Programm mit Einblicken in die sportpsychologische und psychotherapeutische Praxis und griff dabei insbesondere die Begleitung von Athlet*innen im Rehaprozess auf.
Eine moderierte Podiumsdiskussion unter der Leitung von Dr. Moritz Anderten führte die unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Diskutiert wurden unter anderem Anforderungen an eine gelingende interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie strukturelle Rahmenbedingungen für eine angemessene psychologische Versorgung verletzter Athlet*innen.
Neben den Fachvorträgen bot der Thementag Raum für Austausch und Vernetzung innerhalb der Community. Die Veranstaltung machte deutlich, dass das Thema „Verletzungen & Psyche“ im Leistungssport weiterhin an Bedeutung gewinnt und einer differenzierten, multiprofessionellen Betrachtung bedarf.
Wir danken allen Referierenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden für ihre Beiträge und den fachlichen Austausch.
